Porzellan

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Porzellan aus Bayern – Königlich Tettau

Die Manufaktur Königlich Tettau erzeugt seit mehr als 2 Jahrhunderten Geschirr aus Porzellan. Hier trifft die Moderne auf Tradition aus Bayern.

Porzellan als Antiquität:

Die Porzellanfabrik Königlich Tettau kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machte sich der bekannte deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt unter anderem für die Gründung dieser Manufaktur stark. Im Jahr 1794 erhielt diese das Privileg einer königlichen Porzellanfabrik durch den damaligen preußischen König Friedrich Wilhelm II. Die Manufakturarbeit zeichnet sich vor allem durch Golddekorationen aus, die am Porzellan angebracht wurden. Dafür wurde und wird Glanzgold und mattes Poliergold verwendet. Das Poliergold ist auf Grund seiner starken Schichtdicke sehr wertvoll und wird vorzugsweise für sehr hochwertiges Porzellan verwendet. Heute ist dieses sogar für die Reinigung in einer Spülmaschine geeignet. Die sogenannte Goldätzkante ist ein weiteres Markenzeichen von Königlich Tettau: dabei wird, wie der Name schon verrät, das Geschirr mit Gold (24 Karat) veredelt, das Gold wird von Hand in das Porzellan geätzt.

Geschirr und Service aus der 1. Hälfte des 19 Jahrhunderts, das mit einer „T“ – Signatur versehen ist, wird heute am Antiquitätenmarkt hoch gehandelt und unterstreicht den Stellenwert des Unternehmens.

Porzellan der Moderne:

Natürlich musste sich auch die Porzellanfabrik Königlich Tettau an die modernen Anforderungen anpassen. Die heute erzeugten Produkte weisen zwar äußerlich altbekannte Dekors und Muster auf, wie etwa florale Muster und farbige Bänder, das Porzellan selbst ist hochwertig und an die moderne Nutzung angepasst. Die Rohstoffe, die zur Herstellung verwendet werden, sind von bester Qualität: weißbrennendes Kaolin, reiner Feldspat und Quarz. Bei der Herstellung des Geschirrs verlässt man sich aber noch immer auf Erfahrung und Präzision. Zudem werden die Tassen und Kaffeekannen nicht als Ganzes gegossen, die Einzelteile werden erst kurz vor dem Brennen zusammengefügt. Das Porzellan entspricht durchaus dem Zeitgeist, hält aber auch einen interessanten Blick in die Vergangenheit bereit.

Weitere Informationen zu Porzellan bzw. Keramit finden Sie auf www.hermans-keramik.de - dem Keramikatelier

Wer sich nicht nur für Porzellan als das "weiße Gold" interessiert, sondern sich auch für echtes Gold (24 Karat) interessiert, der sollte bei Google nach Seiten wie edelmetallwerte.de schauen.

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