Porzellan

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Porzellan – das weiße Gold am Esstisch

Porzellan wird sehr unterschiedlich hergestellt. Die besonderen Merkmale dieses Materials legen eine Verwendung als Geschirr sehr nahe.

Kennzeichen von Porzellan:

Es gibt viele Herstellungsmethoden von Porzellan, die alle speziell bezweckte Charakteristika aufweisen. Besonders im Bereich des Geschirrs sollte dieses stoßfest, hitzebeständig und schön weiß sein.

tl_files/files/porzellangold/weissgold_Fotolia_13934409_xs_©_Dan_Race_-_Fotolia.com.jpgDas sogenannte weiße Gold besteht aus Spurenelementen und drei sehr wesentlichen Bestandteilen: Kaolin, Feldspat und Quarz. Je nach deren Mengenanteilen erhält man Hart- oder Weichporzellan, wobei diese Bezeichnungen sehr irreführend sind: diese haben nichts mit der Materialhärte zu tun, sondern sind eine Angabe bezüglich der Brenntemperatur. Die Vorteile dieses Materials, vor allem bei der Verwendung als Geschirr, sind dessen große Härte und die Säure- (außer Flusssäure) und Laugenbeständigkeit, zudem ist Porzellan ein sehr schlechter Wärmeleiter. Üblicherweise wird das Porzellangeschirr 2 mal bei 800 Grad Celsius aufwärts gebrannt und mit einer schützenden Glasur überzogen.

Die Herstellung von Geschirr aus Porzellan:

Auch im Bereich der Herstellung von Geschirr aus Porzellan gibt es zahlreiche Varianten, die zu den unterschiedlichsten Ergebnissen führen. Diese schlagen sich vor allem in der Qualität, der Härte, im Weißheitsgrad und in der Durchsichtigkeit des Geschirrs nieder. Der Ablauf beginnt mit dem Gießen der Porzellanmasse in die entsprechenden Formen (manche Hersteller gießen zunächst Einzelteile, die erst vor dem Brand zusammengefügt werden). Daraufhin folgt der in etwa 20 Minuten lange Schrühbrand. Dann wird die Glasur aufgetragen, die als schützende Außenhaut dient und das Porzellan vor Kratzern bewahrt. Je nach Art des Dekors wird dieses vor dem Glattbrand eingearbeitet (In- und Unterglasurdekor). Die Glasur schmilzt nun und überzieht den Scherben und gegebenenfalls auch das Dekor. Die Verzierung kann auch nach dem Glattbrand auf den fertigen Scherben aufgemalt oder gedruckt werden. Zu den Mischverhältnisse von Porzellan und die Herstellung wird von den Herstellern beharrlich geschwiegen. Dem Kunden kann dies egal sein, Qualität und Preis müssen stimmen und doch soll das weiße Gold natürlich etwas her machen.

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